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Überblick:

Die Umweltrisikoprüfung (Environmental Due Diligence Audit) dient im Immobilien Bereich dazu die umweltspezifischen Kosten beim Kauf bzw. Verkauf eines Grundstücks einzuschätzen. Es wird geprüft, ob das betreffende Objekt (Standort) die geltenden Umweltbestimmungen einhält. Darüber hinaus gibt es verschiedene Formen der umweltspezifischen Prüfung eines Standortes z.B. "Compliance Audits", und "Exit Audits", die ein spezielles Ziel verfolgen. Weitere Untersuchung im Bereich des betrieblichen Umweltmanagements sind Zertifizierungen nach DIN/ISO 14001 und EMAS, sowie das in der EU-Gesetzgebung verankerte Öko-Audit (Umweltaudit).

Die Umweltrisikoprüfung (auch Phase I, Environmental Site Assessment genannt) basiert auf in Amerika geltenden Richtlinien (ASTM). Sie umfasst eine Durchsicht von umweltrelevanten Akten, eine Befragung der Betriebsleitung und eine Besichtigung des Standortes. Es kann sich hierbei z.B. um ein Werk, ein Kaufhaus, eine Tankstelle oder ganz einfach um einen Parkplatz handeln. Häufig sind zusätzliche Informationen z.B. historische Luftbilder und Karten bei anderen Quellen einzuholen. Die Untersuchung soll feststellen, ob der zu beurteilende Standort die betreffenden Umweltauflagen erfüllt. Hierzu gehört die Abfallentsorgung, der Emissionsschutz, die Lagerung wassergefährdender Stoffen (VAwS), die Abwasserentsorgung, Gebäudeschadstoffe sowie ein Beurteilung der Boden und Grundwasserverhältnisse. Anhand der Nutzung und der Geschichte des Grundstücks kann die Wahrscheinlichkeit einer Boden- und Grundwasserbelastung eingeschätzt werden. Auf Grundlage der gesammelten Daten kann dann eine umweltrelevante Kostenschätzung erfolgen.