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Auf diesem Bild besteht die Bodenluftmessstelle aus einer Sonde in einem Bohrloch. Der Ringraum ist nach oben hin mit einem Pfropfen und Knetmasse abgedichtet. Vor der Probennahme wird die Bodenluft vorgepumpt, um die Bodenluft aus der Umgebung ins Bohrloch zu ziehen. Während des Vorpumpens kontrolliert man die Konstanz der Sauerstoff- und Kohlendioxidgehalte um sich zu vergewissern, dass keine Fremdluft von der Erdoberfläche nachströmt.
Bodenluftpumpe zur Beprobung nach dem Vorpumpen. Üblicher weise wird ein bestimmtes Volumen Bodenluft (z.B. 2L oder 5L) über ein Aktivkohleröhrchen gezogen.
Drägerröhrchen zur groben Bestimmung des LHKW-Gehaltes in Bodenluft. Die Schadstoffe in der Bodenluft reagieren mit einer Reagenz und verfärben die linke Hälfte des Röhrchens. An den Strichen kann die Konzentration in ppm abgelesen werden. Ähnliche Röhrchen, mit Aktivkohle gefüllt, werden eingesetzt, um Proben für das Labor zu gewinnen (siehe oben).